Ursachen für Schlaflosigkeit


Schlafstörungen können verschiedene Ursachen haben.

Häufig kommen auch mehrere Ursachen zusammen und verstärken dadurch die Schlafprobleme.

Sorgen

Sorgen aller Art können schlaflos machen.

Anstatt friedlich zu schlafen, wälzt man sich sorgenvoll im Bett hin und her.

Typische schlaflos machende Sorgen sind:

  • Geldsorgen
  • Beruflicher Ärger
  • Beziehungsprobleme
  • Sorgen um Angehörige
  • Gesundheitliche Sorgen

Abendliche Problemgespräche

Wenn man sich am späten Abend in Gesprächen mit seinen Problemen auseinandersetzt, ist es ganz normal, dass man im Bett keine Ruhe findet.

Wer zur Schlaflosigkeit neigt, sollte auf keinen Fall am Abend Problemgespräche führen.

Da viele Menschen erst am Abend Zeit für Gespräche finden, ist es oft gar nicht so einfach, die Problemthemen dann auszublenden.

Man muss dann lernen, die Probleme schon am frühen Abend anzusprechen, damit man sich bis zur Schlafenszeit wieder beruhigt hat.

Wechseljahre

In den Wechseljahren der Frauen kommt es häufig zu ausgeprägten Schlafstörungen.

Das liegt unter anderem am schwindenden Östrogenspiegel.

Siehe auch:

Älterwerden

Mit zunehmendem Alter braucht man immer weniger Schlaf.

Babies und Kleinkinder brauchen etwa 16 Stunden Schlaf, Kinder zwischen 9 und 12 Stunden und junge Erwachsene um 8 Stunden. In höherem Alter kommt man meistens mit 6 Stunden Schlaf aus.

Der Schlafbedarf wird unter anderem dadurch reduziert, dass man ein ruhigeres Leben führt. Auch laufen die Stoffwechselprozesse nicht mehr so schnell ab.

Durch den verringerten Schlafbedarf muss man mit den Jahren seinen Schlafrhythmus umstellen, sonst liegt man abends wach im Bett oder wacht morgens schon auf, wenn die ganze Umgebung noch in tiefem Schlaf liegt.

Man nennt dieses Phänomen auch "senile Bettflucht".

Wenn man sich auf das verringerte Schlafbedürfnis einstellt, kann man es durchaus geniessen lernen, mehr Wachzeit zu haben.

Dazu ist es aber wichtig, seine Tage interessant anzufüllen.

Depressionen

Auch Depressionen können zu Schlafproblemen führen.

Das Einschlafen funktioniert dann oft noch problemlos, aber mitten in der Nacht wacht man auf und wälzt sich unglücklich im Bett.

In diesem Fall ist es wichtig, die Depressionen zu behandeln.

Manchmal hilft schon die regelmässige Einnahme von Johanniskraut-Produkten.

Lärm

Natürlich können auch äussere Faktoren zu Schlafproblemen führen.

Wenn im Schlafzimmer keine Ruhe ist, fällt das Entspannen und das Schlafen schwer.

Am besten ist es, wenn man die Lärmfaktoren abstellen kann.

Falls das nicht möglich ist, kann man es zur Not mit Ohrenstöpseln versuchen.

Schmerzen

Auch Schmerzen können den Schlaf verhindern.

In diesem Fall ist es wichtig, nach Möglichkeit den Schmerz zu lindern.

Am besten behebt man die Ursache des Schmerzes.

Falls das nicht möglich ist, kann man die Schmerzen durch möglichst milde Schmerzmittel oder durch Entspannungstechniken lindern.

Bei starken Dauerschmerzen sollte man unbedingt eine Schmerztherapie versuchen.

Spannende Filme oder Bücher

Wenn man kurz vor dem Schlafengehen aufregende Filme anschaut oder Bücher liest, ist es ganz normal, dass man nicht einschlafen kann.

In diesem Fall kann ein kleiner Spaziergang um den Block helfen oder ein in Ruhe getrunkener Schlaftee.

Auch ein paar Seiten Lesen in einem langweiligen Buch könnte eventuell beim Einschlafen helfen.

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